Gedanken zum Jahreswechsel 2012/2013

Liebe Gäste und Freunde von See-Camping Weichselbrunn!

Ganz nah dran an den ‘stillen Tagen’ und am Neuen Jahr sind wir (schon wieder):

Wir wünschen friedvolle Tage und einen zuversichtlichen Start ins Neue Jahr.

Auf ein gesundes Wiedersehen in 2013 freut sich Gerda und Hannes Schießl im zögerlich winterlichen Weichselbrunn.

Soweit die Hauptsache. Wenn die Hauptsache die saisonbedingten Grüße und Wünsche sein sollen.

Für alle Gäste und Freunde mit Lust auf Anmerkungen um und von See-Camping Weichselbrunn gibt’s ab hier Gedanken zum ablaufenden und zum nächsten Jahr.

Das Kleingedruckte: Zunächst muss angemerkt sein, dass wir a) keine Grußkarten verschicken und b) meistens auch solche nicht beantworten.  Weil’s immer so schlecht passt. Mal fehlt die Zeit, mal fehlt der Text. Vorgedrucktes kommt aber nicht in die Tüte. Deshalb ist das hier ein Versuch, Einige zu erreichen ohne Briefumschlag oder Karte. Trotzdem freuen wir uns über Karten und Grüße, die uns erreichen. Egal auf welchem Kanal. Je mehr Text und Bilder, desto lieber. Da sind wir ganz egoistisch. Das deckt sich mit unserem Geschäft: Wir freuen uns über Gäste, die zu uns kommen – auch wegen den Geschichten, die manche mitbringen. Trotzdem fahren wir nicht zu unseren Gästen und besuchen sie.

Auf  GehMalCampen.de gibt es drei kurze Filme unter dem Motto ‘Camping ist … ganz nah dran’. Dieses ganz nah dran sein finden wir recht sympathisch und sehr bezeichnend für Camping. Jedenfalls, wie wir es verstehen und anbieten.

Diese Filme durfte ich unter anderem auf dem bayerischen Campingtag in Bad Windsheim vorstellen. Gemeint ist zunächst, dass der Camper ganz nah dran ist am radeln und wandern und am Wasser. Aber eben auch an der Natur und der Ruhe ist er ganz nah dran. Der Camper kann sehr spontan entscheiden, was er tun oder auch lassen will! Unter anderem kann er sogar zu sich selbst finden.

Das könnte einfach eine Werbebotschaft sein. Für Noch-Nicht-Camper. Camper wissen das längst. Aber es ist mehr:

Zukunftsforscher Eike Wenzel sah anschließend Camping mehrere ‘’Megatrends’ erfüllen. Für hier will ich nennen: Nachhaltigkeit praktizieren, Natur erleben, zu sich selbst finden, Familie (er)leben, Gesundheitsbewusstsein. Camping ist bei diesen Punkten erstaunlich ‚Ganz Nah Dran‘. Man darf durchaus sagen, dass Camping gleich mehrere Sehnsüchte erfüllt. Und das zunehmend, weil es Angebote hat, die immer seltener werden in unserer durchschnittlichen Umwelt. (Vortrag Sehnsuchtsmärkte)

Dass es eine Sucht ist, wissen wir ja längst Smiley. Aber das wirklich starke Wort ‚Sehnsucht‘ von einem der seriösesten Auguren so intensiv in Verbindung mit Camping gebracht zu sehen, das wollte ich doch hier nochmal deutlich erwähnen.

Staatssekretärin Melanie Huml vom Umweltministerium lobte anschließend anlässlich einiger ECOCAMPING Neuzugänge Camping für den sorgsamen Umgang mit Natur und Ressourcen und für die Bemühungen, Naturerlebnis zu ermöglichen und zu vermitteln, gerade für Kinder. ‚Lobt‘ ist eigentlich untertrieben. Ich war doch erstaunt, wie stark diese positiven Seiten von engagiertem Camping von Frau Huml eingeschätzt werden.

Vielleicht ganz gut zu wissen: Camping ist nicht nur ganz nah dran gleichermaßen an Sehnsüchten und Notwendigkeiten, sondern offenbar ausgesprochen zeitgemäß. Was  noch untertrieben ist: “Camping ist schon dort, wo die Zukunft hin will”, war mein Fazit. Wenn es gut gemacht ist. Von beiden Seiten.

Angesichts des (Nicht)-Ergebnisses des Umweltgipfels in Katar freuen wir uns besonders darüber, dass beim Camping Nachhaltigkeit nicht nur in homöopathischer Dosis verabreicht wird, sondern doch von einer wachsenden Zahl von Gästen begrüßt oder gar gefordert und gelebt wird. Es gab sogar schon Besucher unseres grünen ‚Dachs‘ im Keller. Der spart dort Tag für Tag CO2 bei seiner Art der Strom- und Wärmeerzeugung. Soweit nicht unsere Solarkollektoren die Wärme sowieso komplett ‘schenken’. Beim Thema Ressourcen und Nachhaltigkeit hilft nur dran denken nicht, da helfen nur Ideen und Einsatz.

Ganz nah dran – sind wir an unseren Gästen laut camping.info. Wir freuen uns arg über die hervorragende Platzierung in Bayern und Ostbayern und bedanken uns herzlich für die vielen schönen Bestätigungen, auch in den Texten. Wer uns noch ein Geschenk machen möchte: Weitere Bewertungen sind vermutlich nötig, um in den Kreis der camping.info Awards zu kommen. Da sind wir wohl erst ganz nah dran. Obwohl Platz 1 in Ostbayern und 5 in Bayern auch schon als Geschenk durchgeht. Smiley (auszeichnungen-camping.info)

Ganz nah dran am Gast hat viele schöne Seiten – aber auch traurige. Wir erleben auch schwere Krankheiten, harte Lebensumstände und Tod. Allen denen, die wissen, dass wir wissen um ihre Situation, wünschen wir viel Kraft und viel Erfolg bei der Bewältigung. Wir sind stolz darauf, dabei manchmal eine kleine Rolle zu haben.

Apropos Rolle: Unsere Mitarbeiter entwickeln sich prächtig:

Laura bei der Arbeit (schon eine Weile her)

Uli Schiller hat sich vollständig bei uns eingewöhnt. Er arbeitet intensiv an einer Überraschung für die nächste Saison.

Daiva, unsere Putzfee seit diesem Jahr, sorgt mit ihrer ansteckenden guten Laune nicht nur für Sauberkeit.

Zusammen mit der besten Saison seit einigen Jahren sind wir also recht zufrieden auf und mit der Idylle am See.

Wobei der Hinweis not tut, gerade im Umfeld vieler lockerer Wünsche und Sprüche um diese Zeit: Zufriedenheit unterscheidet sich von ‘glücklich’ dadurch, dass Glück naturgemäß nur kurz andauern kann, Zufriedenheit aber durchaus über längere Strecken erhalten werden kann. Außerdem kann man Zufriedenheit mehr als Glück selbst beeinflussen. Zufriedenheit kann man machen. So ähnlich wie Gedanken. Klappt nicht immer, kann man aber üben. Man kann sich auch ein Gegenteil von Zufriedenheit machen, nämlich Sorgen. Muß man aber nicht.

In diesem Sinn also wünschen wir Zufriedenheit und die nötige Zeit und Energie für’s gesund bleiben oder werden.

Apropos Zeit und Energie: Beinahe hätte ich den obligatorischen Buchtip vergessen: ‘Fit ohne Geräte’ lohnt einen Versuch. Aber Achtung: Das Buch heißt nicht Fit ohne Anstrengung oder Fit durch ein Wunder. Es ist eine realistische Anleitung für Leute, die etwa 4 mal die Woche eine dreiviertel Stunde Zeit nehmen wollen und sich dabei abmühen können. Immerhin die dritte Woche haben wir schon überlebt und langweilig ist es nicht geworden Smiley.

Hannes Schießl, 17.12.2012

(Stand 17.12.2012 – noch in Bearbeitung und auch Fotos fehlen noch)

(Stand 20.12.2012 – Fehler raus und Fotos rein)

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3 Antworten zu Gedanken zum Jahreswechsel 2012/2013

  1. Theo Dürr schreibt:

    Der Blog, wie immer, informativ und elegant formuliert. Über die tiefsinnigen Gedanken über Camping, Umwelt u.a. lässt sich bzw. muss man diskutieren und „philosophieren“. Aber das, meine ich, am Besten in persönlicher Unterhaltung. Diese bringt wirklich immer etwas, wie ich schon erleben durfte. Auch von einem „jungen Spund“ kann man lernen! ;-)) – Wir freuen uns jedenfalls auf den nächsten Aufenthalt in der Idylle am See!
    Theo und Paula Dürr

  2. weichsi schreibt:

    Danke, vor allem für den ‚jungen Spund‘, den ich unbedingt als Kompliment nehme. Besagter Zukunftsforscher hat uns auch erklärt, dass heutzutage die etwa 60 Jährigen sich 10 Jahre jünger fühlen als ihr biologisches Alter ist. Naja, da fällt mir noch ein, dass bei uns 80jährige mit Kindles und iphones unterwegs sind. Passt alles ganz gut zusammen. Der hat schon recht.

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